Die Gipsmühlen hatten eine lange Tradition in Neustadt. Dies kann in Resten noch in Neustadt nachgewiesen werden. Es ist deshalb von Bedeutung, wenn die noch vorhandenen Reste gesammelt und der breiten Bevölkerung an Hand der Rekonstruktion die Geschichte der Gipsmühlen und ihr Wert für die Landwirtschaft aufgezeigt werden kann.

Lage

Am Ortsrand von Neustadt, unmittelbar an der ehemaligen Kelter.
Daneben befindet sich das Regenrückhaltebecken als Biotop.
Die ehemalige Kelter wird von dem Obst- und Gartenbauverein Neustadt benutzt.
Die Umgebung ist geprägt von Obstbäumen und dem Bewuchs des Biotops.

Baubeschreibung

Das Bauwerk ist als Überdachung der Gipsmühle gedacht.
Der Mahlgang aus Sandstein, Durchmesser ca. 5,30 m ist bereits
verlegt. Der Mahlstein befindet sich im Eigentum des Vereins.

Das Gebäude ist als quadratisch mit einer Außenlänge von 6,30m/6,30m
konzipiert. Das Dach als allseitiges Walmdach. Ausführung in reiner
Holzkonstruktion. Entwässert wird das anfallende Regenwasser in
Sickerschächte

Fundamente: Beton
Holzkonstruktion: Vollholz bzw. Leimholz
Dachdeckung: Biberschwanz-Einfachdeckung

Dokumentation

Hier können Sie die Dokumentation der Rekonstruktion herunterladen: Download